Willkommen

auf dem Aspenhof im schaffhauserischen Klettgau. Wir sind ein Ackerbaubetrieb, der nach biodynamischen Richtlinien pfluglosen Mischfruchtanbau betreibt. Diese Art von Landwirtschaft nennt sich auch Regenerative Agrikultur.

Das Foto-Album finden Sie unter "Hof und Team", "Fotoalbum".

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Der Dinkel (Urdinkel-Sorte Oberkulmer Rotkorn) steht dieses Jahr besonder schön da. Er profitiert von der Vorkultur, den blau blühenden Süsslupinen, welcher für ihn Stickstoff in rauhen Mengen bereit gestellt hat. So müssen wir keinen Hofdünger ausbringen und können komplett auf Kunstdünger oder irgendwelche Betriebsmittel verzichten.  Das Stroh wird komplett als Einstreu für die Pferde verwendet, der Spelz, der den Dinkel schützend umgibt, wird als Inhalt von Kopfkissen gebraucht oder als Einstreu im Hühnerstall. So wird jede Faser der Pflanze genutzt und nicht nur das wertvolle Korn.

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Das Einkorn blüht gerade, wie man auf dem Bild sehen kann (die kleinen Würstchen, die an den Aehren hängen). Ein sehr schönes und gesundes aber auch bekömmliches Getreide, das wir dann im September wieder in Form von Körnern, Mehlen und Teigwaren unseren Kunden anbieten können.
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Emmer haben wir dieses Jahr in einer Sorten-Mischkultur angebaut. Den herkömmlichen Weissen Emmer haben wir im gleichen Verhältnis mit Rotem Emmer ausgesät. Dies, weil der Weisse Emmer nicht winterfest ist und im Notfall hätten wir dann immer noch den roten ernten können. So kommen beide und werden eine tolle Kombination von Mehlen ergeben.
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Die Kartoffeln (rotschalige, alte Sorte Desiré) werden mit den Pferden und dem im Vordergrund zu sehendem Häufelpflug angehäufelt; zwei Mal, dann geben wir eine 10cm dicke Mulchschicht darauf und die nächste Handlung ist dann erst wieder die Ernte.
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Das, was wie kleine Leuchtspuren aussieht, sind die jungen Pflanzen unserer Polenta-Maissorten. Wir sind so froh, dass es zu klappen scheint, dass alle Samen auflaufen, denn es handelt sich um den eisernen Vorrat, den wir letztes Jahr mühsam von Hand ernteten, den wir hier ausgesät haben. Jetzt wird es Zeit, mit den Pferden in Einzelreihen zu hacken und einerseits dem Mais einen Vorsprung gegenüber dem Mitkraut zu verleihen und andererseits dadurch auch Stickstoff für den Vielzehrer zur Verfügung zu stellen. 
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Auf den ersten Blick findet man die jungen Sonnenblumen kaum zwischen den Gräsern und Mitkräutern, erst wenn man genau hinsieht, heben sich die Jungpflanzen der High Oleic-Sorte vom anderen ab. Wir hacken dieses Jahr nicht und erreichen somit, dass die gesamte Fläche bewurzelt ist und die Mikroorganismen ihr Werk flächendeckend verrichten können. Es ist eine grosse Herausforderung, die Balance zwischen Kultur- und Begleitpflanzen zu erhalten und so wenig wie möglich einzugreifen. Die Sonnenblumen werden wohl nicht so riesig werden, aber für unsere Ansprüche und die unserer Kunden wird es vermutlich reichen. 
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